Ein Beitrag von Hedef Spor 1982 e.V.

Bericht 1. Mannschaft in der WAZ vom 30.08.2015

Fussball-Westfalenliga-Hedefspor-Hattingen-gegen-Kirchhoerder-1

Hedefspor Hattingen –
Kirchhörder SC 0:0

„Wir können mit dem Punkt leben“, sagte Hedefspor-Trainer Holger Aden nach dem ersten Punktgewinn seiner Mannschaft in der Westfalenliga, „aber wir haben nicht wirklich gut Fußball gespielt“. Und trotzdem wäre gegen den Kirchhörder SC auch ein Sieg möglich gewesen – aber auch eine Niederlage.

Die Geschichte der ersten Halbzeit ist schnell erzählt. 25 Minuten Fußball im Mittelfeld, vom Schiedsrichter verordnete Trinkpause, 20 Minuten Fußball im Mittelfeld, zwei Riesenchancen für den KSC, Halbzeitpfiff.

Mit der Hereinnahme von Christian Oupa Tock wurde Hedefspors Offensive zusehends flinker und durchbrach die Abwehr immer wieder über Außen. Das aber war gleichzeitig das größte Problem Hedefspors: Zu oft spielte die Mannschaft über die Halbpositionen, zu selten schafften es die Bälle wirklich in die gefährliche Zone vor dem Tor, fast nie kam Hedefspor zum Abschluss. „Ich habe den Jungs in der Halbzeit gesagt, dass die Tore nicht an der Eckfahne stehen“, erklärte auch Aden.

Der bemühte Ridvan Avci setzte in der 60. Minute einen wunderbaren Heber an den Querbalken. Kurze Zeit später ließ er drei Gegenspieler stehen, fand aber keine Zeit mehr zum Abschluss. Innerhalb kürzester Zeit zogen Jakob Bergheim und Yavuz Derin ab, beide Schüsse aber waren zu unplatziert und bereiteten KSC-Torhüter Oliver Roll keine Probleme.

Selcuk Aydin im Tor stark
In dieser Phase des Spiels hätte Hedef einen Torerfolg mehr als verdient gehabt, scheiterte aber immer wieder. Als die Schlussphase anbrach, schwanden bei Hedefspor die Kräfte, woraus einige haarsträubende Fehler resultierten. „Natürlich ist das ein anderes Tempo in dieser Liga, aber diese Fehler dürfen nicht passieren“, so Aden „Diese Fehler“ bedeuteten, genauer gesagt, halbhohe Querpässe über die gesamte Breite des Platzes, die Hedef in der Schlussphase fast zweimal den Punkt gekostet hätten. Wenn der starke Selcuk Aydin nicht zweimal hervorragend reagiert hätte, hätte Hedef ein Spiel verloren, dass es vorher zumeist kontrolliert hatte.

So aber hielten beide Schlussmänner ihre Tore sauber, die Toranzeige blieb auf beiden Seiten bei null.

Am nächsten Spieltag trifft Hedef auf den Drittplatzierten Mengende. „Dann schauen wir weiter“, sagte Aden, „aber wir müssen noch einiges verbessern. Damit das aber klappt, brauchen wir Selbstvertrauen. Und das hat dieser Punkt gegeben“.

Tore: Fehlanzeige.
Hedef: S. Aydin, Späthe, Özkan (64. Dilek), Yaya Ola, Bergheim, Yigit (68. Gül), Derin, Avci, Osma, Coemez, Karisik (46. Oupa Tock).

Jascha Winking

Hedefspor holt den ersten Punkt | WAZ.de – Lesen Sie mehr auf:

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